|
Die wichtigsten Regionen Wir wollen Ihnen hier nicht die 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens aufzählen, da kaum jemand seinen Aufenthaltsort danach bestimmen wird, zu welcher politischen Region die Gegend gehört. Wir unterscheiden hier
|
|||||||||||
| Costa Brava | ||||
|
Fischerdörfer, felsige Steilküsten, unberührte Strände, außergewöhnliche Unterwasserlandschaften, durchsichtige Gewässer und ein mildes Klima.
Als Costa Brava ("Wilde Küste") bezeichnet man den gut 200 km langen, nördlichsten Abschnitt der spanischen Mittelmeerküste, der sich von der französischen Grenze bis nach Blanes / Lloret de Mar hinstreckt. Ihren Namen verdankt die Costa Brava ihrer stark zerklüfteten Küstenlinie. Hier findet man steile Felsküsten mit kleinen Buchten sowie lange feine Sandstrände. Dazwischen liegen kleine Fischerdörfer in unberührter Natur. Es ist eine stark aufgegliederte Küste mit vielen Erhebungen aufgrund einer Reihe von Gebirgssystemen, die abrupt ins Meer abstürzen. Falls Sie Ihre Immobilie als Zweit-Wohnsitz benutzen wollen oder als Rendite-Objekt an Touristen vermieten wollen, könnte die Nähe dieses Küstenabschnitts zu Mitteleuropa für Sie wichtig sein: Von München sind es nur etwa 1400 km, von Berlin und Hamburg etwa 1800 km und so kommen jedes Jahr viele vor allem junge Leute in die gut erschlossenen Touristenhochburgen wie z.B. Lloret de Mar, um hier tagsüber das vielfältige Sportangebot zu nutzen und sich abends in das pulsierende Nachtleben zu stürzen.
Kulturell wird Sie
Barcelona, die mit zwei Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Spaniens,
nicht enttäuschen. |
||||
| Costa Dorada | ||||
|
Auch die "Goldene
Küste" - etwa von Blanes bis Tarragona (übriges eine Stadt
mit vielen antiken Bauwerken) mit dem geschäftigen Barcelona mittendrin
- umfasst einen Küstenstreifen von etwa 200 km, doch die Strände
hier sind lang, mit viel feinem Sand.
Es ist ein wahres Eldorado für Strandliebhaber und Wassersportler, denn neben den wirklich vorzüglichen Möglichkeiten zum Baden und Schwimmen bietet die Costa Dorada auch ein breites Spektrum an Wassersportarten wie z.B. Wasserski fahren, Segeln, Surfen oder Tauchen.
Kulturell sollten Sie die Möglichkeiten einbeziehen, die wir unter dem Abschnitt Costa Brava nennen, denn diese beiden Landschaften sind kaum voneinander zu trennen und bieten erst zusammen die gesamte Vielfalt der nördlichen spanischen Mittelmeerküste. |
||||
| Costa del Azahar | ||||
|
Die Costa del Azahar,
die Orangenblütenküste, ist der von Norden gesehen nächste
Abschnitt der Mittelmeerküste, mit dem Hauptort Castello und wird
nach Süden hin abgelöst durch die Costa Valencia, also den Küstenabschnitt
zwischen Ebrodelta im Norden und Valencia im Süden. Das Meer ist an der
Costa del Azahar besonders seicht, also für Kinder und Nichtschwimmer
bestens geeignet; bekannte Badeorte sind z.B. Peniscola und Sagunt.
Auch die Vegetation hebt sich aufgrund dieses Klimas von der im übrigen Spanien ab: In den Ebenen entlang der Küste findet man überall Orangenhaine und -plantagen sowie Mandelbäume und Gemüsegärten. Im Hinterland dieser Küste befindet sich das schöne Naturschutzgebiet "Tinenca de Benifassa" und der kleine Ort Teruel, der durch seine noch heute gut erhaltenen Bauten im maurischen Stil bekannt ist. |
||||
| Costa Valencia | ||||
|
Der Küstenabschnitt südlich Castello bis etwa Dénia wird als "Costa Valencia" bezeichnet. Er liegt ungefähr auf einer Höhe mit den Balearen (Dénia liegt etwa auf der "Nase", die der Balearen-Insel Ibiza am nächsten ist.)
Wichtigstes Zentrum
dieses Abschnittes ist natürlich die Stadt Valencia - mit etwa 800.000
Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens und erheblich größer
als Bremen, Leipzig oder Frankfurt!
Wer genug vom Großstadttrubel hat kann den Nationalpark Muela de Cortes im Hinterland besuchen oder sich an den langen Stränden erholen. Naturfreunde werden die Nähe der Albufera zu schätzen wissen: Diese Region südlich von Valencia ist nicht nur das größte Reisanbaugebiet Spaniens, sondern ein eindruckvoller Biotop in dem mehr als 250 z.T. sehr seltene Vogelarten leben. Der ca. 28 qkm große Süßwassersee ist mit Booten befahr- und somit erlebbar. |
||||
| Balearen | ||||
|
Die Balearen sind eine im Mittelmeer gelegene Inselgruppe, die ungefähr auf der Höhe von Valencia liegt. Mallorca ist mit seinen ca. 500.000 Einwohnern die größte und bekannteste Insel der Balearen. Danach folgen Ibiza (ca. 85.000 Einw.), Menorca (ca. 68.000 Einw.) und Formentera (ca. 5000 Einw.).
Die einzelnen Inseln
sind in ihrer Charakteristik ziemlich unterschiedlich. Mallorca und Ibiza
sind eher die Urlaubsinseln und entsprechend erschlossen. Die Anreise
dorthin ist kein Problem, da beide einen Flughafen besitzen. Die beiden
Inseln sind stark auf den Massentourismus eingerichtet, bieten aber trotzdem
noch fast unberührte Natur und Strände.
Die nur mit dem Schiff erreichbare Insel Formentera ist noch nicht vom Massentourismus überrollt worden und auch die Gruppe der Residenten aus Mitteleuropa ist hier noch nicht so groß. Grund hierfür ist unter anderem der Wassermangel: Frischwasser muss mit dem Schiff von einer der großen Inseln herangeschifft werden. Auf den Balearen ist
das Mallorquin (mehr dazu s.unter Sprachen)
recht verbreitet und auch gleichberechtigte 2. Amtssprache. Die Sprache
kam - neben Gesetzen, Gebräuchen, Lebensgewohnheiten und Glauben - mit
der Eroberng der Balearen durch die Truppen Jaimes I von Aragon auf die
Inseln. Deshalb ist die Geschichte des Mallorquin aufs engste mit jener
der katalanischen Sprache verknüpft. Insbes. Mallorca steht (neben der Costa Blanca auf dem spanischen Festland) ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen, die in Spanien eine Immobilie kaufen wollen. Allerdings sind auch hier die Preise in den letzten Jahren ziemlich explodiert, sicherlich nicht zuletzt, weil sie mit der "Entdeckung" der Insel durch deutsche und internationale Prominenz ihren Ruf als "Hausfrauen- und Arme-Leute-Insel" restlos verloren hat. Von besonderer Bedeutung aber ist sicherlich die hervorragende Erreichbarkeit der Insel: Man kommt schneller, bequemer und preisgünstiger nach Mallorca, als nach Rügen. Ein fast schlagendes Argument für den Immobilienerwerb auf dieser schönen Insel. |
||||
|
|
||||
| Costa Blanca | ||||
|
An der Costa Blanca - der "Weißen Küste" etwa zwischen Denia und Catagena, lebt man hauptsächlich von Fischfang und Tourismus. Auch hier findet man noch das angenehme und gesunde Klima der Costa Valencia, was den Anbau von Reis und Zitrusfrüchten ermöglicht - und manchem Deutschen Linderung von Rheuma und anderen Krankheiten.
Dank der langen fast weißen Strände haben sich hier viele hübsche Ferienorte herausgebildet. Zu den bekanntesten gehört wohl Denia ganz im Norden der Costa Blanca, vielleicht die Stadt in Festlands-Spanien, die auch bei deutschen Residenten bes. hoch im Kurs steht. Denia liegt knapp nördlich vom Cap de la Nao, der "Nase", die am weitesten an die Balearen-Insel Ibiza heranreicht. Auch die traditionsreiche
Touristenhochburg Benidorm mit seinen zahllosen Hotels und brodelndem
Nachtleben und das elegante Alicante mit seinen palmengesäumten Plätzen
- die unangefochtene Hauptstadt der Costa Blanca - liegen an der "Weißen
Küste".
Torrevieja - ein weiteres Ziel vieler deutscher Immobilienträume - liegt von Salinen umgeben außerordentlich verkehrsgünstig zwischen den großen Städten Alicante, Cartagena und Murcia. Auch ist es nicht weit bis Elche mit seinem weltberühmten Palmenhain und der Binnensee Mar Menor am "Südende" der Costa Blanca ist schnell erreichbar. Wem Alicante zu groß ist, der findet in Torrevieja alles, was er braucht: einen großen Fischerei- und Yachthafen, Einkaufszentren, Restaurants, Discotheken, Bars, Wassersportanlagen, Strand und die sommerlichen Festivals (Habaneras-Festival!), auf denen man das spanische Flair mit(er)leben kann. Die Stadt ist - wie die ganze Costa Blanca - ausgezeichnet versorgt mit deutschen bzw. deutsch-sprechenden Ärzten und Handwerkern und genau wie in Denia werden Sie die Möglichkeit haben, bald deutsch-sprechende Freunde zu gewinen. Landschaftlich ist die Costa Blanca ein einziger Obst- und Gemüsegarten, in dem vor allem Orangen, Gemüse und Reis angebaut werden. Das Klima ist hier besonders für Herz-, Lungen- und Rheumakranke ideal (auch wegen des magnesiumhaltigen Berges "Montgo") Es ist ganzjährig warm, aber man empfindet die Temperaturen selbst im Sommer i.d.R. nicht als drückend, vor allem, weil meist eine leichte Brise weht. |
||||
| Costa Calida | ||||
|
||||
| Costa del Sol | ||||
|
Die "Sonnenküste" ist wegen ihrer bedeutenden touristischen Infrastruktur, der Vielfalt ihrer Reize und Anziehungspunkte und ihres privilegierten Klimas nicht nur ein einzigartiges Urlaubsziel, an dem jeder Besucher die seinen Interessen und Neigungen am meisten entsprechende Wahl treffen kann, sondern auch eine Gegend, in der es sich wohnen lässt.
Das angenehme Klima verdankt die Costa del Sol - die am weitesten südlich gelegene Mittelmeerküste Spaniens - ihrer Nähe zum afrikanischen Festland. Die 300 km lange Küste besteht aus langen Sandstränden, die besonders im Südwesten ein hervorragendes Revier für Surfer (Tarifa!) und Taucher bieten. Auch die Reichen konnten
den Reizen der Costa del Sol nicht widerstehen. Zahlreiche Villen in einem
prächtigen, oft orientalisch anmutenden Stil blicken auf's Mittelmeer.
Marbella ist immer noch ein Begriff für Residenten, "die es
geschafft haben" und auch heute gilt dort noch die Devise "Sehen
und gesehen werden". Die Yachten im Hafen sind etwas teurer und die
nächtlichen Parties dauern etwas länger.
Selbst im Hinterland findet man nicht besonders viel Ruhe, da die kleinen Bergdörfer mit ihren weißen Häusern Scharen von Touristen anziehen. Der eigentliche Trumpf der Costa del Sol aber ist die Nähe der Sierra Nevada: Morgens Frühstück unter Orangenbäumen, mittags Skilaufen im Schnee und abends - nach einem Bad im Mittelmeer - tanzen und feiern unter Palmen. Nirgends geht das besser als hier, wo das fast 3500 m hohe Gebirge in Sichtweite des Mittelmeeres liegt! |
||||
| Costa de la Luz | ||||
|
Dieser westlichste Abschnitt liegt an der spanischen Atlantikküste und erstreckt sich von Gibraltar aus bis zur portugiesischen Grenze.
Die wunderschönen langen Sandstrände sowie die alten Städte wie z.B. Cádiz, die wahrscheinlich älteste Stadt Spaniens, um die sich viele Legenden ranken, machen die Costa de la Luz zu einer außergewöhnlichen Region. Als spanischer Wohnsitz ist die Costa de la Luz von Mitteleuropäern noch nicht so erschlossen, was damit zu tun haben könnte, dass diese Küste (mit dem Flugzeug) etwas schlechter zu erreichen ist. Neben den sehenswerten Städten ist übrigens auch der international bekannte Nationalpark "Cota Doñana" einen Besuch wert. Obwohl er z.T. wirtschaftlichen Interessen geopfert wurde, beherbergt dieses über 60.000 ha große Sumpfgebiet zahlreiche Vogel-, Tier- und Pflanzenarten und ist nur mit einer geführten Gruppe zu begehen. |
||||
| Andalusien | ||||
Die Eroberung und Besiedlung durch verschiedene Völker - Phönizier, Griechen, Römer, ganz besonders aber durch die Araber - hat starke Spuren in Kultur und Architektur des Landes hinterlassen; nach der "Reconquista" im 15. Jahrhundert wurde Andalusien zum Ausgangspunkt für Fahrten in die "Neue Welt". |
||||
|
Spaniens Norden umfasst
mehrere autonome Gemeinschaften von Galicien im äußersten Nordwesten
bis zum Baskenland im "Knick" zu Frankreich. Der Norden ist
touristisch eher wenig erschlossen bzw. bekannt, obwohl diese Küste
über wunderbare Bade- und Tauchreviere verfügt. Auch für
Residenten scheint der Norden wenige interessant zu sein: Der eher rauhe
Atlantik (Biskaya) läßt einen zu leicht vergessen, dass diese
Küste genauso weit südlich liegt, wie z.B. die beliebte französische
Riviera. Den meisten Mitteleuropäern ist dieser Landstrich durch zwei Besonderheiten bekannt: Den bedeutenden katholischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela mit seiner imposanten Kathedrale und durch das Unabhängigkeitsstreben der Basken, die sich gerne von Madrid lossagen würden um mit den französischen Basken einen baskischen Nationalstaat zu bilden. Langfristiges Ziel ist ein unabhängiges Baskenland, das Navarra und die südfranzösischen Provinzen einschließt. Mit dieser Forderung sympathisieren viele Basken. Die Anreise in den spanischen Norden ist beschwerlicher bzw. teurer, da man nicht auf die relativ preiswerten Touristen-Flieger zurückgreifen kann. |
||||
| Zentralspanien | ||||
|
Zentralspanien ist das wohl touristisch am wenigsten erschlossene Gebiet. Es umfasst die Regionen Extremadura an der Grenze zu Portugal, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, einen Teil von Aragon sowie Madrid. Die "Meseta"
ist ein kahles und karges Hochland mit z.T. recht strengen Wintern und
dürren Sommern. Außnahmen bilden die großen Städte wie Madrid, Valladolid oder Zaragoza. Hier findet man das pulsierende Leben jeder Großstadt, was einem aber wohl kaum die erwünschte Ruhe und Erholung bietet. |
||||